3. Sitzung des Arbeitskreises „Production Excellence“

Termin:
28. Februar 2012

Ort:
Rhenus Lub GmbH & Co. KG, Mönchengladbach

Veranstalter:
CIM Aachen GmbH

Zusammenfassung

Production Excellence bedingt eine hohe Anlageneffizienz und eine stabile Produktion, um im Bedarfsfall die benötigten Artikel mit hoher Planungsgenauigkeit störungsfrei in der benötigten Qualität herstellen zu können. Mit dem OEE (overall equipment efficetiveness = Gesamtanlageneffektivität) als zentrale Kennzahl wird die Anlageneffizienz berechnet, anschließend werden hieraus organisatorische und technologische Maßnahmen zur Steigerung der Maschinenproduktivität abgeleitet. Hierzu gehören u.a. 5S, TPM, IPM oder SMED, die im Rahmen des Arbeitskreises vorgestellt und diskutiert wurden.

Im Rahmen einer Kurzpräsentation der Rhenus Lub GmbH & Co. KG stellte Frank Wlazik, Geschäftsführer der Rhenus Lub, die Produkte des Unternehmens und deren Anwendungsfelder vor. Dr. Cornelius Arendt, Leiter Qualität & HSE bei Rhenus Lub, erläuterte anschließend den Stellenwert der Anlageneffizienz für Rhenus Lub. Bereits im Jahr 2009 wurde ein Projekt zur Steigerung der Anlageneffizienz und Produktivität in der Schmierfettproduktion gestartet. Dabei kamen u.a. Lean-Methoden wie die Wertstromanalyse zum Einsatz. Motiviert durch den Nutzen und die Einsparungen des ersten Projekts startete Rhenus Lub im Jahr 2011 ein Folgeprojekt mit dem Ziel, die Produktionsmitarbeiter stärker einzubinden und letztendlich die Nachhaltigkeit des Know-hows der Mitarbeiter im Unternehmen sicher zu stellen.

Bei dem anschließenden Betriebsrundgang konnten die Teilnehmer einen Einblick in die Herstellprozesse von Schmierfetten erlangen. Neben dem Logistikzentrum und den Patronen- und Fässerabfüllanlagen, wurden auch die Heizkessel für die Schmierfettfertigung, die Leitwarte und die Labore der Rhenus Lub besichtigt.

Zu Beginn des Impulsvortrags ging Ingo Laqua, Geschäftsführer der CIM Aachen GmbH, auf die Notwendigkeit einer stabilen Produktion als Beitrag zur marktsynchronen Produktion ein. Anschließend wurden die Kennzahl für die Anlageneffizienz, der OEE sowie dessen sinnvolle Interpretation zur Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen anhand von Praxisbeispielen vorgestellt. Zum Ende der Diskussion wurden die Do’s und Dont’s beim Einsatz produktionsunterstützter Software – am Beispiel MES – vorgestellt und diskutiert.

Abschließend berechneten die Teilnehmer des Arbeitskreises an einem Praxisbeispiel den OEE für eine exemplarische Produktion.

Die nächste Arbeitskreissitzung findet am 19. April 2012 bei der Thyssen Krupp Bilstein Tuning GmbH in Ennepetal statt. Die entsprechende Agenda sowie die offizielle Einladung werden Ihnen rechtzeitig im Vorfeld zugesandt.

Tagungsleitung

Laqua, Ingo
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