5. Sitzung des Arbeitskreises „Production Excellence“

Termin:
30. Mai 2012

Ort:
Deutsche Mechatronics GmbH, Mechernich

Veranstalter:
CIM Aachen GmbH

ZUSAMMENFASSUNG

In der fünften und letzten Arbeitskreissitzung wurde die Produktionsressource Material hinsichtlich deren Beitrag zum Produktionssystem eingeordnet. Dabei ging es vor allem um die Frage nach dem effizienten Einsatz von Material. So wurden zahlreiche Methoden für den effizienten Einsatz von Material diskutiert und deren Beitrag zur Production Excellence reflektiert.

Bei einer Kurzvorstellung skizzierte Wolfgang Deinhard, geschäftsführender Gesellschafter der Deutsche Mechatronics GmbH, die Geschichte und die Gegenwart seines Unternehmens. Als Anbieter von Speziallösungen ist die Deutsche Mechatronics branchenübergreifend aufgestellt und bietet ihren Kunden die Entwicklung, Konstruktion und Produktion aus einer Hand an.

Den anschließenden Praxisvortrag begann Erik Simonis, Leiter des Vertriebszentrums, mit der Erläuterung der Ausgangssituation der Deutsche Mechatronics im Jahr 2007. Das Unternehmen sah sich mit verschärften Marktanforderungen hinsichtlich Produktvielfalt, Nachfrageschwankungen, Materialpreisen und Losgrößen konfrontiert. Durch den effizienten Materialeinsatz sowohl in der Entwicklung/Konstruktion als auch in der Produktion schlug die Deutsche Mechatronics einen erfolgreichen und auch prämierten Weg zur Production Excellence ein.

Beim Betriebsrundgang erhielten die Arbeitskreisteilnehmer Einblicke in den Herstellungsprozess der Deutsche Mechatronics. Dabei wurden die mechanische Fertigung, die Schweißerei, die Lackiererei sowie die Endmontage vorgestellt.

Mit dem Impulsvortrag stellte Ingo Laqua, Geschäftsführer der CIM Aachen GmbH, die Bedeutung der Produktionsressource Material für ein Produktionssystem dar. Es wurden Methoden für die nachhaltige Optimierung des Materialeinsatzes vorgestellt, wie z.B. die Sortimentsbereinigung, die intelligente Produktgestaltung, schlanke Bestandsstrukturen, Materialflussoptimierung oder die effiziente Materialeinsteuerung.

Wie in den Sitzungen zuvor, wurde auch dieses Mal im Anschluss an den Impulsvortrag gemeinsam mit den Teilnehmern ein Praxisbeispiel bearbeitet. Damit sollten die Möglichkeiten zum Aufbau einer volumen- und variantenflexiblen Montageinsel sowie der daraus abgeleitete Nutzen aufgezeigt werden.

Zum Abschluss der fünften Sitzung wurde ein Überblick über alle fünf Arbeitskreissitzungen in Form von „Lessons learned @ AK Production Excellence“ gegeben. Mit der aktiven Teilnahme an den Arbeitskreissitzungen sollten die Teilnehmer nun in der Lage sein, ein individuelles und an den spezifischen Herausforderungen ausgerichtetes Produktionssystem für ihr Unternehmen zu entwickeln.

Wir danken allen Teilnehmern für ihre interessanten Diskussionsbeiträge und wünschen ihnen für die weitere Umsetzung viel Erfolg. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle den ausrichtenden Unternehmen.

Tagungsleitung

Laqua, Ingo
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