Anspruchsvolle Fräsaufgaben durch intelligente CAD-/CAM-Tools beherrschen - Praxisbeispiele aus dem kleinen Unternehmen

Dr. Michael König, FVT FASERVERBUNDTECHNIK GMBH

Auch für kleine Unternehmen sind Hilfsmittel zur intelligenten Prozessauslegung unabdingbar, wenn anspruchsvolle Fräsaufgaben beherrscht werden sollen. Im Falle der FVT Faserverbundtechnik GmbH sind diese Aufgaben geprägt durch kleine Losgrößen bis zur Einzelteilfertigung, sehr hochwertige Bauteile und schwierig zu zerpanende Materialien. Um den Fräsprozess sicher und effizient zu gestalten, werden verschiedene Arten der Simulation eingesetzt. Für die dreiachsige Bearbeitung hat sich die Volumen-Abtragssimulation als sicher und leistungsfähig etabliert. Für die fünfachsige Bearbeitung hat sich zusätzlich die Maschinensimulation als nötig erwiesen, um die besondere Kollisionsproblematik zu lösen. Als nächster Schritt sollte die Verknüpfung der Techniken anstehen, um mit dem selben Hilfsmittel Nahfeld und Umfeld beurteilen zu können.
Die Ausgabe von Ereignissen und Kennwerten wie Kollisionen und Zerspanvolumen mit Warnungen bei Überschreiten von Grenzwerten sollten sowohl interaktiv als auch im Batchlauf gegeben sein.
Für die fünfachsige Simultanbearbeitung konnte ein intelligentes Programmiermodul gefunden werden, das in der Lage ist, selbstständig technologiegerechte und kollisionsfreie Bewegungen zu generieren. Module dieser Generation können den Einsatz dieser Bearbeitung in Zukunft deutlich vereinfachen und somit stimulieren.
Auch für Fräsaufgaben, die nicht als Standardbearbeitung zu bezeichnen sind, ist es notwendig und sehr effizienzsteigernd die NC-Programmierung mit Hilfe von aufeinander zugreifenden Werkzeug-, Material- und Operationsdatenbanken zu systematisieren. So kann zumindest eine Teilautomatisierung der Prozessauslegung erreicht werden und die Intelligenz konserviert und besser verfügbar gemacht werden.

Vortrag für die Bestellseite merken