Voraussetzung für effizienten IT-Einsatz

APS - Advanced Planning and Scheduling

APS-Tools haben gegenüber Verfahren klassischer ERP (Enterprise Resource Planning)-Systeme einige Vorteile, die sich nicht nur aufgrund der Software, sondern auch durch organisatorische Maßnahmen ergeben. Mit APS-Systemen können alle Ressourcen simultan gegen begrenzte oder unbegrenzte Kapazitäten über mehrere Fertigungsstufen verplant werden. Dies gewährleistet, dass Liegezeiten zwischen zwei Bearbeitungsschritten verkürzt und die Auslastung der Produktionsressourcen optimiert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, das Kundenauftragsnetz in der Fertigung aufrecht zu erhalten. Verschiebungen einzelner Fertigungsaufträge zeigen somit unmittelbare Auswirkungen auf den Kundenauftrag und werden visualisiert.

Ein APS-System verspricht weitere Verbesserungsmöglichkeiten vor allem für Unternehmen, die ihre Produktion bereits "aufgeräumt" und ein entsprechendes Produktionssystem aufgebaut haben. Chancen ergeben sich außerdem für Betriebe mit einer komplexen Produktstruktur (hohe Stücklistentiefe / Intransparenz) oder mit mehrdimensionalen Planungsalgorithmen für Produktionsressourcen, die keine manuelle Optimierung erlauben. Interessant sind APS-Systeme auch für Unternehmen mit kapitalintensiver Produktion, bei denen es wichtig ist, dass bestehende Anlagen laufen - beispielsweise in der Prozessindustrie. CIMAachen, (www.cim-aachen.de), bietet 2007 einige Veranstaltungen zum Thema an, etwa "PPS.Live", "PPS.Praxis" und "PPS.Spezial", Bild. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ppstage.net.

Autor: Ingo Laqua, Geschäftsführer CIMAachen

erschienen in VDI-Z, 03/2007

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