Besser werden durch Veränderung.

Michael Betzold, CIM Aachen GmbH


Der Vortrag ist in vier Teile gegliedert. Teil 1 steht unter dem Titel „Gruppenarbeit als Selbstläufer?“ und betrachtet zentral die Problematik der Einführung von Gruppenarbeit in den Unternehmen. Dabei werden die Mitarbeiterqualifizierung und die Auslegung des Verbesserungswesens häufig nicht ausreichend behandelt. Ergebnisse der Einführung werden schematisch dargestellt. Als Fazit zu Teil 1 wird die eingangs gestellte Frage („Gruppenarbeit als Selbstläufer?“) dezidiert verneint. Teil 2 behandelt „KVP als Motor für den Veränderungsprozess“. Die Rolle der ausführenden Mitarbeiter sowie die prinzipielle Arbeitsweise von KVP werden erläutert und durch ein Praxisbeispiel veranschaulicht. Die organisatorischen Rahmenbedingungen sowie zahlreiche Paramater für KVP werden aufgelistet. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, KVP in Gruppen durchzuführen. Ein weiteres Praxisbeispiel zeigt die entscheidenden Faktoren bei der Umsetzung von KVP. Teil 3 nimmt das Zusammenspiel von Entlohnung und Gruppenarbeit in den Blick. Unerlässlich ist die Ausrichtung der Gruppenziele an den Unternehmenszielen. Die Grundstruktur zielkonvergenter Entgeltsysteme sowie weiterhin die Einführung von Individualprämie (Leistungszulage) und Gruppenprämie (Zielvereinbarung) werden dargestellt. Die Darstellung der Prämienstruktur erfolgt mittels Prämienkennlinien. Die Ausgangsbasis muss jährlich der Kennzahlenentwicklung angepasst werden. Aufschlussreich ist ein Beispiel für eine Aufwand-Nutzen-Abschätzung, um zu zeigen, ob sich ein neues Entgeltsystem rechnet. Darüber hinaus wichtig ist die Kopplung der Prämie an den Nettoerfolg. Abschließend schildert Teil 4 als Fazit die Anforderungen an die Praxis.

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