Controlling von Produktivitätsprogrammen

Markus Schlamp (CIM Aachen GmbH)

In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation haben viele Unternehmen nicht mehr die Zeit, sich strategisch neu auszurichten. Vielmehr ist für das Aufrechterhalten der Handlungsfähigkeit eine kurzfristige Cashflow-Optimierung erforderlich. Dies kann eine fehlende und falsch ausgerichtete Strategie zwar nicht ersetzen, verschafft den Unternehmen aber den nötigen Freiraum, um sich neu zu positionieren. Die Beratungspraxis zeigt, dass in den meisten Unternehmen tatsächlich noch grundlegende Potenziale vorhanden sind, um die Produktivität nachhaltig zu steigern. Wesentlich hierbei ist, dass die hierfür erforderlichen Maßnahmen priorisiert und eingeleitet werden, die kurz- und mittelfristig zielgerichtet zum Erfolg führen. Häufig bauen Maßnahmen sachlogisch aufeinander auf und können sinnvoll in einem Produktivitätsprogramm zusammengefasst werden. Es gilt jedoch zu beachten, dass je nach Kostenstruktur des Unternehmens Produktivitätssteigerungen nicht ausschließlich in der Produktion zu suchen sind. Erhebliche Produktivitätspotenziale sind i.d.R. auch in Konstruktion, Entwicklung und Logistik zu erwarten, nur wird hier eben seltener gesucht. Der vorliegende Beitrag zeigt, auf Basis welcher Überlegungen ein Produktivitätsprogramm sinnvoll zusammengestellt und dessen Erfolg gemessen werden kann.

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