Kurzbeschreibung:

Weniger Computerlogistik, mehr Mitarbeiterlogik

Robin Tannenberg, Business Improvement Manager und Leiter Kaizen,
Rolls-Royce Deutschland, Oberursel

Lange Durchlaufzeiten führen i.d.R. zu erhöhten Fertigungsbeständen, die eine effiziente Produktionsplanung immer schwieriger machen. In diesem Vortrag wird deutlich, dass diese Probleme im Rolls Royce Werk Oberursel nicht mit der Einführung eines Leitstands behoben werden konnten, sondern erst eine grundsätzliche Reorganisation der Fertigungsplanung zu einer Senkung der Durchlaufzeit und des Umlaufbestandes führte. Der Wandel vollzieht sich von einer Push- zu einer Pull-Steuerung mit One-Piece-Flow. Voraussetzung für diesen Wandel sind die Produktsegmentierung, die übersichtliche Steuerung und Darstellung der Fertigungsaufträge auf einem Board und der einheitliche Ablauf der Produktion an flexibel ausgelegten Produktionsmitteln, so dass die Mitarbeiter selber die Fertigung steuern und Probleme lösen können.

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