Zukünftige Entwicklungen

Dr. Götz Marczinski, CIM Aachen GmbH

Zukunftstrends im E-Commerce werden dargestellt. Stichworte sind u.a.

  • Trennung von Produktgeschäft und Dienstleistung;
  • Warenverteilung und Informationslogistik;
  • Weiterentwicklung von Marktplätzen zu Informationsdrehscheiben;
  • EAI (Enterprise Application Integration);
  • „Digitale Fabrik“.

Es wird eine „Landkarte“ der Standards gezeigt und darauf hingewiesen, welche Software überhaupt relevant ist. Softwarehäuser nutzen ihren Marktzugang, um „Standards“ zu definieren. Die Entwicklung vom Händler zum Transaktionspartner wird an den Beispielen Amazon.com und Dell Inc. veranschaulicht. Verschiedene Stammdatenpools werden genannt und als Beispiel der Stammdatenpool „TecDoc“ vorgeführt. Weitere Entwicklungen, die thematisiert werden, sind: Bereitstellung von Katalogdaten und 2D Zeichnungsdokumentation. Es werden konkrete Schlussfolgerungen bzw. Empfehlungen gegeben, welche Standards überhaupt relevant sind. Diese sind:

  1. Jeder Hersteller muss strategisch klären, ob er im Produkt- oder im Dienstleistungsgeschäft seine Zukunft sieht. Daraus ergibt sich, in welchen Gebieten kooperiert werden kann (und mit wem).
  2. Das Produktdatenmanagement muss bei jedem Hersteller auf einer umfassenden Masterklassifizierung beruhen, die die Abbildung von Informationen für jede Anwendung erlaubt.
  3. Nach Möglichkeit sollten internationale Standards bei der Masterklassifizierung berücksichtigt werden.
  4. Sowohl technische Dokumente (inkl. CAD) als auch Papierkataloge sind bei der Konzeption des Produktdatenmanagements zu berücksichtigen. Die Anforderungen bzgl. 3D-Modelle werden steigen; die Katalogerstellung aus der technischen Datenbank wird sich durchsetzen.

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